Ein echter Mutmacher – 3:2-Sieg in Freiburg

Domke HuberBlue Devils gewinnen 3:2 in Freiburg – Deggendorf wartet

Freiburg. (gb) Was den Blue Devils in 21 Versuchen zuvor – selbst in Bestbesetzung – nicht gelungen war, schafften sie am Freitagabend mit einem Rumpfteam! Die stark ersatzgeschwächten Weidener gewannen beim Tabellenzweiten EHC Freiburg mit 3:2 (0:1, 2:1, 1:0) und landeten damit im letzten Auswärtsspiel der Vorrunde den ersten Dreier in dieser Saison auf gegnerischem Eis.

“Dieser Sieg hat mit Sicherheit eine positive Wirkung für die Play-downs”, freute sich Trainer Peter Hampl nach dem überraschenden Coup im Breisgau. Übrigens steht seit Freitag der Gegner für die erste Play-down-Runde fest. Ab 28. Februar treffen die Weidener im Modus “Best of 5” auf Deggendorf Fire.

Wegen Sperren, Verletzungen, Krankheiten und aus beruflichen Gründen mussten die Blue Devils am Freitag auf die Verteidiger Barry Noe und Lukas Salinger sowie die Stürmer Dusan Andrasovsky, Max Grassi, Marcel Waldowsky, Philipp Siller und Dominik Schopper verzichten. Trainer Hampl standen nur fünf Abwehrspieler zur Verfügung, so dass Ralf Herbst und Florian Domke Doppelschichten leisten mussten. Um auf neun Stürmer zu kommen, beorderte er den etatmäßigen Verteidiger Johannes Schmid in den Angriff. Er stürmte im dritten Block mit Marco Pronath und Jakub Faschingbauer.

Die Blue Devils spielten von Beginn an nicht nur gegen die Freiburger, sondern auch gegen Hauptschiedsrichter Westrich. “Seine Leistung war lächerlich”, ging Hampl mit dem Referee hart ins Gericht. Schon in den ersten fünf Minuten gab es vier Hinausstellungen, über drei Minuten mussten sich die Weidener sogar in doppelter Unterzahl den Freiburger Angriffen entgegen stemmen. Goalie Daniel Huber (Hampl: “Er hat sehr stark gehalten”) stand nicht nur in dieser Phase unter Dauerbeschuss. Am Ende war auf dem Spielberichtsbogen ein Schuss-Verhältnis von 83:20 für den Tabellenzweiten eingetragen.

Einmal musste Daniel Huber im ersten Drittel dann doch hinter sich greifen, in der 19. Minute brachte Patrick Vozar den Favoriten in Führung. Die Blue Devils ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Sie standen defensiv gut und setzten auf Konter. Das 1:1 ging auf das Konto der zweiten Sturmreihe: Auf Zuspiel von Florian Bartels und Thomas Schreier traf Kapitän Florian Zellner ins Schwarze (22.). Die erneute Freiburger Führung durch Enrico Saccomani (32.) beantwortete Florian Bartels nur 52 Sekunden später mit dem 2:2 (33.).

Im Schlussabschnitt beklagte Hampl dann erneut so manche Schiedsrichter-Entscheidung. Zunächst parierte Daniel Huber einen aus Hampls Sicht unberechtigten Penalty (45.) und nach dem 3:2 durch Michael Kirchberger (51./Überzahl) mussten die Oberpfälzer noch bange Minuten überstehen. “Von den letzten fünf Minuten waren wir vier in Unterzahl”, berichtete der Coach, der die sehr gute Defensivarbeit und den kämpferischen Einsatz der gesamten Mannschaft lobte. Für einen hatte Hampl ein Sonderlob parat, für Juniorenspieler Felix Schwarz, der im ersten Sturm neben Michael Kirchberger und Felix Köbele sein erstes komplettes Oberliga-Match absolvierte: “Er hat sehr gut gespielt!”

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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