Die Blue Devils ganz nah an der großen Sensation

Hefner-Truppe gewinnt in Peiting mit 5:3 – Große Chance am Sonntag

Peiting. (gb) Unglaublich, wozu die Blue Devils fähig sind! Innerhalb von fünf Tagen gewannen die Weidener zum zweiten Mal bei Vorrunden-Meister EC Peiting und gingen in der Play-off-Serie nach dem Modus “Best of 7” mit 3:2 in Führung. “Das ist der zweite Wahnsinn”, sagte Trainer Josef Hefner nach dem 5:3 (2:0, 0:3, 3:0)-Erfolg am Freitagabend.

Die ersatzgeschwächten Oberpfälzer steckten die 1:6-Heimniederlage vom Dienstag locker weg und lieferten dem Favoriten einen beherzten Kampf. Die Defensive um den starken Goalie Daniel Huber stand über weite Strecken sehr gut und vorne wirbelte die Paradereihe die Peitinger Hintermannschaft gehörig durchein-ander. Der dreifache Torschütze David Musial sorgte in der Schlussphase mit einem Doppelschlag für die Entscheidung, die beiden weiteren Treffer steuerten seine Sturmpartner Marcel Waldowsky und Dusan Andrasovský bei.

Nach diesem Erfolg steht der Außenseiter kurz davor, die große Sensation zu schaffen und ins bundesweite Play-off-Viertelfinale einzuziehen. Den ersten von zwei Matchbällen haben die Devils am Sonntag (18.30 Uhr) im sechsten Match in der heimischen “Hans-Schröpf-Arena”.

Ohne ein Stürmer-Quintett

Josef Hefner musste am Freitag auf ein Stürmer-Quintett verzichten. Neben dem gesperrten Marco Pronath fehlten Felix Köbele, Alexander Andrusovich (beide krank), Thomas Schreier und Dominik Schopper (beide beruflich verhindert). Zum Glück waren Topskorer Dusan Andrasovský und Verteidiger Johannes Schmid dabei.

Die Blue Devils erwischten einen Start nach Maß. Nach 122 Sekunden nutzte David Musial das erste Powerplay zum 1:0 und im dritten Überzahlspiel legte Marcel Waldowsky das 2:0 nach (13.). “Wir haben sehr gut angefangen und vor allem in Überzahl gut gespielt. Peiting hat zu Hause etwas offener agiert, darauf haben wir uns gut eingestellt”, lobte Josef Hefner den Auftritt seiner Mannschaft im ersten Drittel.

Nach Wiederbeginn forcierten die Peitinger ihre Angriffsbemühungen, während die Devils den Vorsprung verwalten wollten – und das wurde bestraft. Jeweils in Überzahl sorgten Martin Guth (27.) und Florian Simon (32.) für den Ausgleich, dann schoss Josh Gillam den Favoriten sogar in Front. Negativ wirkte sich in dieser Phase aus, dass Verteidiger Boris Flamik nach dem ersten Peitinger Treffer wegen einer Unsportlichkeit eine Zehnminutenstrafe aufgebrummt bekam.

Musial mit Entscheidung

Ende des zweiten Drittels stabilisierten sich die Gäste wieder und nahmen den Schwung in den Schlussabschnitt mit. Nach dem 3:3 durch Dusan Andrasovský (43./Überzahl) wurden die Peitinger immer nervöser. Weiden dagegen agierte nun taktisch super und sehr diszipliniert. Die Früchte ihrer starken Leistung ernteten die Blue Devils in der Schlussphase. In der 58. Minute erzielte David Musial das 4:3 und eine Minute später sorgte der Spielmacher mit einem “empty-net-goal” für die Entscheidung.

Quelle Text und Bild: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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