Blue Devils gehen wieder leer aus

Es bleibt dabei, die Blue Devils liefern in dieser Saison gegen Deggendorf in schöner Regelmäßigkeit die Punkte ab. Auch im vierten Duell mit den Niederbayern gingen die Oberpfälzer völlig leer aus.

Deggendorf. “Es ist fürchterlich, gegen dieses Deggendorf zu spielen”, sagte Markus Berwanger am Freitagabend nach der 1:5 (0:2, 1:3, 0:0)-Niederlage beim Deggendorfer SC. Mehr als der unangenehme Gegner ärgerte den Trainer der Blue Devils aber die über 40 Minuten ganz schwache Leistung seiner Mannschaft. “Es war ein Spiegelbild der ersten Partie in Deggendorf. Wir haben keine Zweikämpfe angenommen und hatten auch nicht viele Torchancen. 40 Minuten waren wir eindeutig schlechter”, erklärte Berwanger. Auch beim ersten Match in Deggendorf kurz vor Weihnachten hatten die Weidener enttäuscht und ebenfalls mit 1:5 den Kürzeren gezogen. Zu Hause verloren die Blue Devils beide Partien gegen die Niederbayern mit 3:4.

Es war ein Spiegelbild der ersten Partie in Deggendorf. Wir haben keine Zweikämpfe angenommen und hatten auch nicht viele Torchancen. 40 Minuten waren wir eindeutig schlechter.
Markus Berwanger, Trainer der Blue Devils, nach der 1:5-Pleite in Deggendorf

Bei den Blue Devils fehlte auch am Freitag der an der Schulter verletzte Verteidiger Daniel Willaschek. Lukas Zellner war nicht mitgereist, er stürmte bei der Jugend im wichtigen Spiel der Bayernliga-Meisterrunde gegen Straubing. Zudem standen keine Förderlizenzspieler zur Verfügung. Doch auch bei Deggendorf fehlte mit dem Kanadier Curtis Leinweber ein enorm wichtiger Mann.

Debüt von Pronath

Bei den Weidenern gab Marco Pronath (Neuzugang vom EHV Schönheide) sein Debüt, nachdem die Passformalitäten rechtzeitig erledigt worden waren. Der 23-Jährige stürmte im dritten Block neben Michael Kirchberger und Marcel Waldowsky. “Er war bemüht, aber irgendwie war es ein undankbarer Einstand für ihn”, sagte Berwanger zur Leistung des Rückkehrers.

Deggendorf bestimmte von Beginn an das Geschehen auf dem Eis. Die Blue Devils kamen nicht in die Zweikämpfe und waren somit meist in der Zuschauerrolle. Bis zur 13. Minute hielt der einige Male stark parierende Goalie Fabian Hönkhaus seinen Kasten sauber, doch beim Deggendorfer 1:0 durch Arthur Platonow war er machtlos. Zwei Minuten vor Drittel-ende legte Torjäger Kyle Gibbons, der ohne seinen Sturmpartner Curtis Leinweber nicht so wirkungsvoll war, das 2:0 nach (18.). Im zweiten Abschnitt änderte sich nichts am Spielverlauf. Der DSC zog durch Tore von Patrik Beck (32.) und Travis Martell (35.) auf 4:0 davon, ehe Martin Heinisch (37.) der Ehrentreffer gelang. 15 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels sorgte erneut Beck für das 5:1. In den letzten 20 Minuten steigerten sich die Gäste etwas und hielten zumindest die Niederlage in Grenzen.

Am Sonntag gegen Selb

Mit dem Heimspiel gegen die Selber Wölfe beenden die Blue Devils am Sonntag (Beginn 18.30 Uhr) die Vorrunde der Oberliga Süd. Der Lokalrivale gewann am Freitag das Spitzenspiel gegen den EV Regensburg mit 8:7 nach Penaltyschießen und steht damit als Vorrunden-Meister fest.

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag vom 14.01.2017.

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