3:1 für Weiden oder Ausgleich?

Heute um 20 Uhr viertes Play-off-Match zwischen den Blue Devils und dem EC Peiting

Weiden. (gb) Wer hätte das gedacht? Als krasser Außenseiter waren die Blue Devils in die Play-off-Serie gegen Vorrunden-Meister EC Peiting gestartet, doch nach drei Spielen liegen die Weidener sensationell mit 2:1-Siegen in Front. Die vierte von maximal sieben Partien steigt heute um 20 Uhr in der “Hans-Schröpf-Arena”.

Auch wenn sich die Blue Devils am Sonntag mit dem 6:5-Sieg nach Verlängerung in Peiting einen kleinen Vorteil erkämpft haben, will Josef Hefner von einer Vorentscheidung in der “Best of 7”-Serie nichts wissen. Peiting werde alles daransetzen, heute das Comeback in der Serie zu schaffen, ist der Devils-Coach überzeugt, zumal der Peitinger Trainer Peppi Heiß am Sonntag angekündigt hat, für diese Partie alle Förderlizenzspieler vom DEL-Club EHC München loszueisen.

Was im Moment für die Blue Devils spricht ist die Lockerheit, nachdem der Klassenerhalt mit dem Erreichen des achten Platzes unter Dach und Fach ist. “Weiden will, Peiting muss”, beschrieb Josef Hefner am Sonntag in der Pressekonferenz die derzeitige Situation. “Allerdings spielen wir momentan richtig gut”, liegt für den Devils-Trainer der Grund für die überraschenden Erfolge nicht nur an der Schwäche des Gegners.

Es ist aber offensichtlich, dass die Peitinger die Souveränität der Vorrunde verloren haben. Vor allem in der Abwehr schleichen sich immer häufiger Fehler ein. Eindrucksvolles Beispiel ist das erste Drittel beim Weidener 6:5-Sieg am vergangenen Freitag, als die Blue Devils den Gegner regelrecht schwindlig spielten und innerhalb von zwölf Minuten eine 5:0-Führung herausschossen. Mit 98 Gegentoren in 40 Vorrundenspielen (Schnitt 2,45 pro Partie) war Peiting die beste Defensivmannschaft der Oberliga Süd. In den beiden letzten Spielen gegen die Blue Devils gab es jeweils einen “Sechser-Pack”.

Schreier wieder dabei

Über die Aufstellung wird Josef Hefner kurzfristig entscheiden. Während der am Sonntag gesperrte Thomas Schreier sicher ins Team zurückkehrt, steht hinter dem Einsatz von Felix Köbele – er fehlte in Peiting wegen einer Erkrankung – noch ein Fragezeichen. “Wenn Köbele spielen kann, bildet er mit Schreier und Florian Bartels die erste Sturmreihe”, kündigte Hefner an. In diesem Fall würde Kapitän Florian Zellner, der in den vergangenen Wochen seine Allrounder-Qualitäten unter Beweis gestellt hat, wieder in die Abwehr wechseln. Unverändert bleiben der Paradeblock (David Musial, Marcel Waldowsky und Dusan Andrasovský) und auch die am Sonntag gut aufgelegte dritte Reihe mit Center Marco Pronath, Jakub Faschingbauer und Michael Kirchberger.

Aufgebot Blue Devils: Huber, Engmann – Zellner, Kritzenberger, Flamik, Bogner, Domke, Ryzuk, Schmid, Schmitt – Schreier, Bartels, Köbele, Waldowsky, Musial, Andrasovský, Kirchberger, Pronath, Faschingbauer, Gabler, Andrusovich, Schopper

Quelle Bild und Text: Rudi Gebert.

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