2 Siege gegen die direkte Konkurrenz

Blue Devils gewinnen in Miesbach 3:2 nach Penaltyschießen – Zellner der Matchwinner – Entscheidung nach 18 Schützen

Miesbach. (gb) Die personell so arg gebeutelten Blue Devils haben am Freitagabend nach einer bravourösen kämpferischen Leistung zwei Punkte eingefahren. Ohne die verletzten Florian Domke, Markus Hausner und Marcel Waldowsky sowie den erkrankten Christoph Schönberger gewannen die Weidener beim TEV Miesbach mit 3:2 (0:1, 0:0, 2:1, 1:0) nach Penaltyschießen.

In der spannenden Partie fiel die Entscheidung erst nach dem 18. Pe-naltyschützen. Der Weidener Kapitän Florian Zellner, der 44 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit das 2:2 erzielt hatte, verwandelte den 17. Penalty. Anschließend parierte der überzeugende Devils-Goalie Christian Hamberger, der acht von neun Penaltys abwehrte, gegen den Miesbacher Florian Zeller und hielt damit den Zusatzpunkt fest.

Zum Glück bissen die angeschlagenen Spieler Andreas Hampl, Michael Kirchberger, Johannes Schmid und Thomas Schreier auf die Zähne, so dass Trainer Josef Hefner zumindest 13 Akteure (4 Verteidiger und 9 Stürmer) aufbieten konnte. “Ich habe gewusst, dass wir gegen Miesbach 60 Minuten kämpfen müssen und das haben alle getan”, lobte der Weidener Coach den engagierten Auftritt seines Teams.

Für Kopfschütteln bei den Weidener Verantwortlichen sorgte bei der Pressekonferenz der Miesbacher Coach Josef Schlickenrieder mit seinem Statement, in dem er die Gäste als “Glücksprinzen” bezeichnete. “Diese beiden Punkte haben wir nicht mit Glück, sondern völlig verdient gewonnen”, erklärte Christian Meiler. Der sportliche Leiter der Blue Devils sprach sogar von einer der besten Leistungen in dieser Saison.

Von Beginn an lieferten sich beide Teams einen packenden Kampf. Chancen gab es genügend, doch die beiden Torhüter Florian Lachauer (Miesbach) und Christian Hamberger (Weiden) hatten einen glänzenden Tag erwischt. Deshalb fiel in den ersten 40 Minuten nur ein Tor und das erzielte TEV-Angreifer Alan Reader in der 12. Minute.

27 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels gelang Simon Bogner mit einem Schuss von der Mittellinie aus der Ausgleich. “Das war die einzige Situation, in der wir Glück hatten”, meinte Christian Meiler hinterher. Die Gastgeber gingen durch Stefan Rohm noch einmal in Führung (47.), doch die Oberpfälzer gaben sich nicht geschlagen. In der vorletzten Minute kassierte Miesbach eine Strafzeit. Josef Hefner riskierte alles – und hatte Erfolg. Er nahm Goalie Christian Hamberger vom Eis und bei 6:4-Überzahl erzielte Florian Zellner das 2:2. Und im Penaltyschießen avancierte der Weidener Kapitän dann zum Matchwinner.

Blue Devils bezwingen Peißenberg verdient mit 4:1 – Spieldauerdisziplinarstrafe für Hampl

Weiden. (gb) Die Blue Devils haben am Sonntag drei wichtige Zähler gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den achten Platz eingefahren. Die Weidener, die mit 37 Punkten auf Rang fünf liegen, besiegten den TSV Peißenberg verdient mit 4:1 (2:1, 2:0, 0:0) und hielten damit den Tabellenneunten (28) auf Distanz.

“Meine Mannschaft hat gut gespielt, gut gekämpft und sehr wichtige Punkte geholt”, freute sich Josef Hefner über den Erfolg. Der Weidener Coach sprach bis Mitte der Partie von einem offenen Spiel. “Erst nach dem 3:1 war ich sicher, dass wir gewinnen.” Auf Gästeseite war Trainer Stanislav Meciar bei der Pressekonferenz nur Zuhörer, das Statement gab der erste Vorsitzende Rudi Mach ab: “Der Sieg der Weidener war verdient, sie hatten mehr Chancen und waren sehr laufstark.”

Im Gegensatz zum Match am Freitag in Miesbach konnte Josef Hefner zumindest wieder auf Verteidiger Christoph Schönberger zurückgreifen. Marcel Waldowsky stand zwar auf dem Spielberichtsbogen, blieb aber 60 Minuten auf der Bank. “Wir wollten kein Risiko eingehen, aber am Freitag im Heimspiel gegen Schongau wird er wieder dabei sein”, sagte der Devils-Trainer.

Die Blue Devils bestimmten in der Anfangsphase das Geschehen, waren aber vor dem Tor zunächst zu unentschlossen. Auch eine Überzahlsituation ließen sie ungenutzt verstreichen. Erst als eine erneute Strafzeit gegen die Gäste angezeigt war, schoss Thomas Schreier (12.) zum verdienten 1:0 ein. Nach der Führung verloren aber die Weidener plötzlich den Faden und Peißenberg kam durch einen Distanzschuss von Daniel Lenz (15.) zum Ausgleich. In dieser Phase wackelten die Blau-Weißen, die aber dann zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt erneut in Führung gingen. 39 Sekunden vor Drittelende zog Boris Flamik von der blauen Linie ab und Florian Bartels fälschte die Scheibe unhaltbar für Gästegoalie Michael Resch ab.

Die Phase zwischen der 22. und 26. Minute bezeichneten die Verantwortlichen beider Teams als entscheidend für den Ausgang der Partie. Andreas Hampl musste wegen hohen Stocks mit einer Fünfminuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis. “Das Foul war keine Absicht, aber die Regeln sind nun mal so”, sagte Hefner, der sich freute, dass sein Team mit Glück und Geschick die Führung behauptete. “Wenn wir da ein Tor gemacht hätten, wäre vielleicht etwas drin gewesen”, meinte Mach.

Als die Devils wieder komplett waren, stellte Hefner um. Er beorderte Christoph Schönberger in den zweiten Sturm und agierte fortan nur noch mit vier Verteidigern. Weiden gewann jetzt wieder klar die Oberhand und im Powerplay sorgte der überzeugend aufspielende Boris Flamik mit einem präzisen Distanzschuss für das 3:1 (32.). Mit einem Break in Unterzahl legte Christoph Schönberger das 4:1 (39.) nach.

Damit war die Partie gelaufen. Im Schlussdrittel kontrollierten die Devils clever das Geschehen und hielten die Peißenberger weitgehend von ihrem Kasten fern. Was dennoch durchkam, war eine sichere Beute des wiederum sehr starken Keepers Christian Hamberger.

Quelle: Der Neue Tag, rudi Gebert

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